GFK-Studie: Alternative Werbeformen
Eine aktuelle Studie über alternative Werbeformen lässt das Herz aller Guerilla-Marketer höher schlagen. Im Rahmen dieser Studie wurden Werbetreibende über alternative Werbeformen wie Virales Marketing, Guerilla Marketing und Word-of-Mouth-Marketing befragt.
Die aktuelle Studie „Alternative Werbeformen“ (Herausgeber: Agenturen Robert & Horst, webguerillas und GfK) zeigt, dass deutsche Werbetreibende kaum noch Vorbehalte gegenüber alternativen Werbeformen haben und sie zum festen Bestandteil des Marketingmix geworden sind.
Einige Ergebnisse:
Fast 30 Prozent der Befragten setzen heute virale Konzepte ein. (zum Vergleich: 2005: 25 Prozent; 2003: 15 Prozent).
Knapp 60 Prozent geben nicht mehr als 10 Prozent für alternative Werbeformen aus. Je kleiner das Werbebudget eines Unternehmens, desto größer ist die Bereitschaft alternative Werbeformen zu nutzen.
Mangelnde Erfahrungswerte sind der Hauptgrund für die Ablehnung dieser Werbeformen. Wurden im Jahr 2005 noch 48,8 Prozent Kritiker dieser alternativen Werbeformen, sind es 2007 jedoch nur noch 27,6 Prozent.
Klassische Werbeformen verlieren an Bedeutung: Promotions und Verkaufsförderung setzten nur noch 54,5 Prozent der Befragten ein. 2005 waren es noch 71,2 Prozent.
Der Verbraucher wird als kritischer und anspruchsvoller Mitspieler definiert. Seine Involvierung sei eine der größten Herausforderungen für das alternative Marketing.
Ein allgemein starkes Interesse erwecken Social Communities: Diese werden zwar erst von 16 Prozent der Befragten eingesetzt, doch 14,2 Prozent wollen eine solche aufbauen.
Fast 40 Prozent werden auch in Zukunft auf alternative Werbeformen verzichten.
Alternative Werbeformen gelten als besonders geeignet, um neue Zielgruppen zu erschließen (27,9 Prozent, 2003 waren es 20,6 Prozent). 22,4 Prozent sagen, man könne damit kostengünstig Reichweite erzielen (2005: 16,3 Prozent).
Die Studie zeigt auch, das alternative Werbeformen gerne gemeinsam angewandt werden, um Synergien zwischen den Werbeformen zu nutzen.
Hier findet man die Studie “Alternative Werbeformen” im PDF-Format.
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Das wundert mich gar nicht, wo bislang hauptsächlich kleine bis mittlere Unternehmen alternative Werbeformen einsetzten, flankieren mittlerweile auch Branchenriesen ihre Kampagnen mit Exotic-Marketing.
[...] via ViralandBuzzMarketing.de [...]