Was gegen Empfehlungsmarketing spricht
Empfehlungsmarketing ist ein geeignetes Instrument, um die Marketingaktivitäten einer Organisation sinnvoll zu ergänzen, keinesfalls kann es jedoch andere Maßnahmen der Neukundengewinnung ersetzen. Nur wenn der Kreis der potentiellen Empfehler, die für positive Mundpropaganda sorgen, ausreichend groß ist, kann das Empfehlungsmarketing Wirkung zeigen. Dies setzt voraus, dass bereits Kunden „geworben“ wurden, die nun mithelfen die Unterstützerbasis zu erweitern und Werbung im eigenen Freundeskreis machen.
Zudem stellt sich mittlerweile auch im Bereich des Empfehlungsmarketings eine gewisse Reizüberflutung ein. Kaum eine Zeitung, eine Webseite oder ein Dienstleister verzichtet heutzutage darauf, die eigenen Kunden bzw. Abonnenten um Empfehlungen zu bitten. Ebenso wie in anderen Marketingdisziplinen auch, werden nur jene Unternehmen erfolgreich sein können, die sich von der Konkurrenz abheben und Spitzenleistungen erbringen.
Empfehlungen sind immer subjektiv und persönlich. Wer auf Empfehlungen und Mundpropaganda setzt, muss die Bereitschaft mitbringen Vertrauen und Kontrolle abzugeben. Die Empfehler sind es, die die vermeintlichen Vorteile des Produktes oder des Unternehmens publizieren. Auf diese Gespräche kann ein Unternehmen kaum Einfluss nehmen. Diese mangelnde Kontrolle zeigt sich gerade bei negativer Mundpropaganda. Den Unternehmen selbst sind meist die Hände gebunden, auch wenn man bestrebt ist, mit einer PR-Kampagne gegen zu steuern.
Die derzeitige, öffentliche Diskussion um das Thema Datenschutz trägt sicherlich dazu bei, dass sich viele Kunden sehr genau überlegen, ob sie die Daten eines Freundes preisgeben. Empfehlungen gehen jedoch meist einher mit der Herausgabe von Daten und Adressen. Eine Empfehlung wird erst dann getätigt, wenn sich der Empfehler sicher sein kann, dass er die Daten in zuverlässige und vertrauenswürdige Hände gibt. Letzten Endes bürgt der Empfehler seinen Freunden und Bekannten gegenüber mit seiner eigenen Reputation. Eine schlechte Empfehlung könnte das Vertrauen zwischen dem Empfehler und dem Empfänger der Empfehlung gefährden.
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Empfehlungsmarketing
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In diesem Zusammenhang wären einige unterstützende Beispiele sicherlich nicht verkehrt. Grundsätzlich liest sich dieser Artikel zunächst einmal, wie eine Bestandsaufnahme oder vielmehr noch: als Definition. Im Grunde kann ich jedoch beipflichten, dass Empfehlungsmarketing kein alleinstehendes Werkzeug darstellen kann. Zunächst bedarf es eines Produktes oder einer Information, die auch dem Empfehlenden als sinnvoll und empfehlenswert erscheinen muss. Dazu wiederum bedarf es zunächst der Wahrnehmung, welche der Hersteller erst sicherstellen muss. Am Ende entscheidet die Qualität. Sowohl die des Produduktes, der Information und der Art und Weise, wie die einzelnen Medienkanäle bedient werden, um Wahrnehmung und Distributionsmöglichkeiten zu gewährleisten.
Ih gebe meinem Vorreder recht! Virales Marketing ist eine tolle Maßnahme um den Umsatz zu steigern. Mann kann aber auf keinen Fall nur auf Empfehlungsmarketing setzen, weil es durch andere Maßnahmen ergänzt werden muss…