Yo isch kann

Was haben Barack Obama und Thorsten Schäfer-Gümbel gemeinsam? Ein motivierendes Logo und viele, viele, viele Online-Fans! Eigentlich handelte es sich nur um einen Gag eines Designers aus Hannover. Doch das Scherz-Logo wurde zum Selbstläufer und machte Thorsten Schäfer-Gümbel, den neuen hessischen SPD-Spitzenkandidaten, zum “Hessen-Obama”.

bild 1 Yo isch kann

Verantwortlich für diesen unverhofften Marketinghype ist nicht etwa ein Spindoktor, sondern ein Blogger. Achim Schaffrinna schreibt ein Blog über Firmenlogos. Inspiriert vom erfolgreichen Layout der Obama-Kampagne bastelte er kurzerhand sein eigenes Schäfer-Gümbel-Barack-Obama-Logo und veröffentlichte es auf seiner Webseite.

Plötzlich kommt eine virale Spirale in Gang und das Logo geistert durch Blogs, Presseartikel, Funk und Fernsehen und landet schließlich auch auf der Webseite von Herrn Schäfer-Gümbel persönlich. Eben jener kommt ganz unverhofft zu einem neuen Logo! Auch der Urheber des Logos darf sich freuen: “Seit mehreren Tagen erreichen die Zugriffszahlen in meinem Blog Rekordniveau”, äußert sich Schaffrinna.

Somit haben alle von der viralen Kampagne profitiert – auch wenn sie eigentlich nicht gewollt war! Aber so ist es ja meistens beim viralen Marketing!

Dieser Beitrag wurde unter Beispiele veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten auf Yo isch kann

  1. Pingback: Obama-esque Logospielereien in Deutschland. : Netzfischer.EU

  2. Pingback: Das Bilderhaus in Neustadt und virales Marketing « Das Kulturmanagement Blog

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>